Muskelaufbau und Alkohol

By | September 25, 2012

Ein heikles Thema für Bodybuilder ist der Alkoholkonsum. Keiner will ein Spielverderber sein und deshalb spricht niemand aus, was offensichtlich ist: Alkohol und Muskelaufbau gehen nicht zusammen. Die Qualität der Kalorien, die man dem Körper zuführt, ist entscheidend. Und dabei meine ich wirklich jede einzelne Kalorie. Ist diese Einstellung zu streng? Nein, nicht, wenn man Muskeln aufbauen will. Wer sich ernährt, wie der Durchschnittsdeutsche, der sieht auch aus wie der Durchschnittsdeutsche. Warum genau Alkohol so problematisch für Bodybuilder ist und was die konkreten Folgen des Alkoholkonsums für Kraftsportler sind, erklärt Fitnessprofi Scooby in einem neuen Video.

 

Alkohol und Bodybuilding

Ich hoffe, dass alle mehr oder weniger verstehen, was er da erzählt – schließlich ist das Video in englisch. Aber zur Sicherheit übersetze ich die wichtigsten Passagen im Folgenden sinngemäß:

 

Warum schadet Alkohol

– Ein Bier pro Tag führt zu einer Zunahme von 15 Pfund Körperfett pro Jahr

– Alkohol ist eine große Belastung für die Leber; Wenn man zusätzlich noch Supplements nimmt oder sogar Steroide, die auch brutal auf die Leber gehen, dann wird es wirklich gefährlich

– Zwei oder drei Bier zum Essen schaden nicht; Dann schadet auch ein Donat zum Frühstück und eine Pizza zum Mittagessen nicht….klar schadet es – und zwar erheblich. All die kleinen Ausnahmen summieren sich nämlich

– Wer sich am Wochenende betrinkt, sodass er am nächsten Tag einen Kater hat, verliert die Trainingsfortschritte von einer ganzen Woche. Schlafentzung, Dehydrierung, Leberbelastung, massiver Verbrauch von vorrätigen Mikronährstoffen, usw…mit Besäufnissen schießt man sich ein Eigentor.

– Ein – oder zwei Gläser Wein im Monat sind kein Problem, regelmäßiges Trinken schon

 

Fazit

Wenn man es ernst meint mit dem Muskelaufbau, dann muss man sich nun mal andere Gewohnheiten aneignen, was die Ernährung angeht. Alkohol ist eine der besten Arten, sich selbst zu sabotieren. Wenn man mal eine gute Ernährungsebene erreicht hat, dann bedeutet es massiven Stress für den Körper, sich wieder irgend einen Mist zuzuführen. Hier gilt mal wieder: Du bist, was du isst – oder trinkst ;).

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