Fit über Weihnachten: Muskeln erhalten, Fettaufbau vermeiden

By | Dezember 10, 2012

Die kritischste Phase des Jahres rückt mit großen Schritten näher: Weihnachten. Für alle Sportler geht es dabei nur darum, kein Körperfett zuzulegen. Schließlich wird während der Feiertage die Nahrungsaufnahme größer und die Zahl der Workouts kleiner. Ein paar Tricks gibt es aber, mit denen man einen drastischen Abfall der körperlichen Verfassung über den kritischen Zeitraum vom 24.12. bis zum 01.01. vermeiden kann.

 

Klare Regeln festlegen

Bevor der ganze Zirkus losgeht und man bei allen Familienmitgliedern, den Freunden und den Schwiegereltern zum Feiern und Futtern eingeladen wird, sollte man sich eindeutige Richtlinien auferlegen, an die man sich dann auch hält. Folgendes sollte geregelt werden:

– Wie oft trinke ich Alkohol und was ist die jeweilige Höchstgrenze?

– Wie oft am Tag esse ich?

– Wie oft nehme ich Süßigkeiten zu mir?

– Was ist das Minimum an Workouts, das ich über die Feiertage absolviere?

 
Im Prinzip läuft es also darauf hinaus, sich einen kleinen Extra-Plan zu schreiben, der von Weihnachten bis Silvester gilt. Dieser Plan sollte so angelegt sein, dass man am sozialen Miteinander teilnehmen kann, ohne viel Körperfett zuzulegen oder Muskeln zu verlieren.

 

Auf die Hauptmahlzeiten konzentrieren

Es kann sehr hilfreich sein, sich auf die Hauptmahlzeiten zu konzentrieren, um sich daran zu sättigen. Diese bestehen ja meist aus Fleisch/Fisch, Kartoffel-/Getreideprodukten und Gemüse. Isst man sich da richtig satt, fällt es einem leichter, nachher die Finger von Plätzchen, Keksen und Schokolade zu lassen.

 

Außerdem ist es ja meist so, dass die Menschen an Weihnachten immer mehr kochen, als gegessen wird. Wenn man das weiß und häufig bei der Verwandtschaft eingeladen ist, kann man sich ein paar Behältnisse mitnehmen und sich die Reste der ganzen Festessen einpacken lassen. Wenn einen dann daheim der Heißhunger packt, kann man sich schnell das mitgenommene, halbwegs gesunde Essen aufwärmen, anstatt sich extrem schädliche Süßigkeiten einzuwerfen.

 

Die Workouts Weihnachtstauglich machen

Es ist wichtig, die Weihnachtszeit nicht als Feind der körperlichen Verfassung anzusehen, auch wenn sie einige Gefahren für die Fitness birgt. Diese Zeit wird ja oft als Möglichkeit beschrieben, sich zu besinnen und auf innere Ruhe zu achten. Das kann man für sich nutzen. Um sich mental zu stärken, kann man zum Beispiel meditieren oder Yoga machen. Wenn die gaze Welt für eine kurze Zeit schon einen Gang runter schaltet, spricht nichts dagegen, auch für die eigene innere Mitte und den eigenen Fokus etwas zu tun.

 

Davon abgesehen kann man die natürlichen Gegebenheiten nutzen. Im Winter fällt nun mal meist Schnee. Eine kleine Wanderung in der verschneiten Landschaft kann ordentlich Kalorien verbrennen. Denn das Laufen durch Schnee kostet mehr Kraft, als normales Gehen. Das lässt sich mit dem Widerstand von Sand an Stränden vergleichen.

 

Fazit

Weihnachten muss im Hinblick auf die Fitness nichts Schlechtes sein. Wenn man sich einen vernünftigen Plan für die kritische Zeit aufstellt, die Finger von den Schlimmsten Sachen lässt und seine Workouts den spirituellen und natürlichen Gegebenheiten anpasst, sollten die Feiertage ohne große Schäden zu überstehen sein ;).

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