Werden Muskeln zu Fett, wenn man nicht mehr trainiert?

By | Januar 1, 2013

Diese Frage habe ich so oft gehört, dass ich mal was dazu schreiben muss ;). Werden die Muskeln, die man sich antrainiert hat, zu Fett, wenn man mit dem Training aufhört? Passend dazu hat Mike Chang ein sehr aufschlussreiches Video veröffentlicht. Da es aber in  englischer Sprache ist, gebe ich schon mal vorher die Anwort auf die Fett – Frage, damit jeder versteht, wovon er da redet.

 

Werden Muskeln zu Fett?

Eigentlich ist es ganz einfach. Muskeln können sich nicht überraschend in Fett verwandeln, sie sind keine Zauberkünstler. Sie verschwinden einfach, wenn man nicht merh trainiert. Mehr steckt nicht dahinter. Mike von Sixpackshortcuts zeigt dazu ein verständliches Rechenbeispiel (die Zahlen dienen nur als Beispiel):

Wenn man im Training steht und pro Tag 2500 Kalorien verzehrt, dann kann der Organismus durch den erhöhten Grundumsatz (die erhöhte Stoffwechselleistung) über den Tag vielleicht 2000 Kalorien verbrennen und während der Workouts werden nochmal 500 Kalorien verbraucht. Damit hat man die 2500 Kalorien, die man aufgenommen hat, in Energie umgesetzt und das Körpergewicht bleibt gleich.

Trainiert man nicht mehr, sinkt der Grundumsatz pro Tag beispielsweise auf 1500 Kalorien (statt 2000) und auch die 500 Kalorien, die normal in den Workouts verbrannt werden, fallen weg. Isst man jetzt trotzdem normal weiter und nimmt die 2500 Kalorien auf, hat man am Ende vom Tag einen Überschuss von 1000 Kalorien, die nicht verbraucht wurden. Und dieser Überschuss verwandelt sich in Fettgewebe.

Zunehmen wird man aber nicht, weil während Fett aufgebaut wird, die Muskeln kleiner werden, da sie nicht mehr genutzt werden. Deshalb bleibt das Gewicht erst mal gleich, nur das Aussehen wird schlechter, weil sich das Verhältnis von Muskeln zu Fett immer mehr in Richtung Fett verschiebt.

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